Altes Ägypten Geschichte : Einführung in die Geschichte Ägyptens

Geschichte Ägyptens
Geschichte Ägyptens

Die frühe Geschichte Ägyptens

Die Geschichte Ägyptens reicht weit zurück, bis in die prähistorische Zeit vor über 5.000 Jahren. Schon damals entwickelte sich entlang des Nils eine blühende Kultur, die auf Ackerbau und Viehzucht basierte. 

Eine der ersten Siedlungen in Ägypten war Hierakonpolis. Hierakonpolis wurde im 4. Jahrhundert v. Chr. zur Hauptstadt von Oberägypten und in Unterägypten entstanden erste Siedlungen wie Buto und Naqada

Während dieser Zeit entstanden auch die ersten Hieroglyphen, die Schriftzeichen der alten Ägypter.

 

Die Zeit der Pharaonen in Ägypten

Mit der Vereinigung von Ober- und Unterägypten entstand der erste zentral gelenkte Staat der Geschichte, und die Ära der Pharaonen begann. 

Unter der Herrschaft der Pharaonen entwickelte sich Ägypten zu einer Hochkultur mit einer gut organisierten Verwaltung, einer Schriftkultur, eindrucksvoller Architektur und einer hochentwickelten Medizin, weil die Ägyptischen Ärzte ihrer Zeit weit voraus und führten bereits komplizierte Operationen durch.

Der Nilstrom spielte eine entscheidende Rolle für den Reichtum und die Fruchtbarkeit Ägyptens und entlang des Nils entstanden beeindruckende Tempel und monumentale Bauwerke wie die Pyramiden von Gizeh.

Die Pharaonenzeit endete mit der Eroberung Ägyptens durch Alexander den Großen im Jahr 332 v. Chr, aber die ägyptische Kultur und ihre Einflüsse blieben bestehen und prägten unter anderem die griechisch-römische Kultur in Ägypten.

Die Geschichte Ägyptens hat eine beeindruckenden Errungenschaften, einer einzigartigen Kultur und der Faszination für das Alte Ägypten, die bis heute anhält. 

Der Beitrag Ägyptens zur menschlichen Zivilisation ist unvergleichlich und wird von Historikern und Archäologen weiter erforscht und bewundert. 

Altes Ägypten: Die Zeit der Pyramiden und Pharaonen

Der Bau der Pyramiden

Lange Zeit wusste man nicht: wozu dienten die Pyramiden? 

Heute wissen wir, dass sie den ägyptischen Herrschern als Grabmäler dienten.

 Der erste Prototyp der Pyramiden war die Stufenpyramide von Pharao Djoser, der Begründer der dritten Dynastie. Er ließ im Jahr 2650 vor Christus die erste ägyptische Pyramide errichten. Das Grabmal von König Djoser befindet sich in Sakkara und ist rund 62 Meter hoch. 

König Snofru machte den nächsten großen Schritt im Pyramidenbau. Während seiner Regierungszeit experimentierte er mit neuen Bautechniken und ließ mehrere Pyramiden errichten.

Große Pharaonen und ihre Errungenschaften

Die Zeit der Pharaonen war eine Ära des Fortschritts und der Hochkultur. Unter ihrer Herrschaft entwickelte sich Ägypten zu einem gut organisierten Staat mit einer blühenden Wirtschaft.

Die Ägypter waren ein geistig weit entwickeltes Volk und ihre Errungenschaften sind bis heute faszinierend. Sie hinterließen beeindruckende architektonische Meisterwerke wie die Tempel entlang des Nils und natürlich die berühmten Pyramiden von Gizeh.

Aber nicht nur in der Architektur waren die Ägypter herausragend. Sie entwickelten auch ihre eigene Schrift, die Hieroglyphen, die bis heute ein Mysterium sind.

In der Medizin waren die ägyptischen Ärzte ihrer Zeit voraus und führten bereits komplizierte Operationen durch. Die ägyptische Kultur beeinflusste auch andere Hochkulturen wie die griechisch-römische Kultur in Ägypten.

Die Pharaonenzeit endete mit der Eroberung durch Alexander den Großen im Jahr 332 v. Chr. aber die ägyptische Kultur und ihre Einflüsse sind bis heute präsent.

Das Mittlere Reich und die Hyksos-Herrschaft

Wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung während des Mittleren Reichs

Das Mittlere Reich, das von etwa 2055 bis 1650 v. Chr. dauerte, war eine Zeit des Wohlstands und der kulturellen Entwicklung in Ägypten. Unter der Herrschaft der Pharaonen des Mittleren Reiches florierte die ägyptische Wirtschaft.

  • Neue Farmland wurde erschlossen.
  • die Landwirtschaft wurde verbessert.
  • der Handel mit anderen Ländern wurde intensiviert.

Der Nil spielte eine entscheidende Rolle bei der Bewässerung der Felder und ermöglichte so eine reiche Ernte.

Kulturell konnte das Mittlere Reich wichtige Fortschritte verzeichnen.

  • Die Ägypter entwickelten ihre Schrift weiter und die Hieroglyphen wurden zunehmend verwendet.
  • Die ägyptische Religion wurde weiter ausgebaut und neue Tempel wurden gebaut, um den Göttern zu huldigen.
  • Es entstanden auch bedeutende literarische Werke wie das Buch der Toten, das den Ägyptern eine Anleitung für das Leben nach dem Tod gab.

Die Hyksos-Herrschaft und der Einfluss auf Ägypten

Die Hyksos waren ein semitisches Volk, das von etwa 1650 bis 1550 v. Chr. über Ägypten herrschte. Sie kamen aus dem Nahen Osten und eroberten das Nildelta, indem sie modernere Kriegstechniken und Waffen einsetzten.

Die Hyksos spielten eine bedeutende Rolle in der Geschichte des Alten Ägypten, obwohl ihre Herrschaft oft vernachlässigt wurde.

Sie brachten neue Technologien und Handelskontakte nach Ägypten und prägten die ägyptische Kultur nachhaltig. Unter ihrer Herrschaft wurden neue Baustile eingeführt, darunter auch die Verwendung der Rundsäulen-Architektur.

Die Hyksos brachten auch neue Waffentechniken und Kampfstrategien nach Ägypten, die von den ägyptischen Pharaonen später übernommen wurden. Die ägyptischen Herrscher lernten von den Hyksos und übernahmen ihre militärische Ausrüstung und Taktiken.

Die Hyksos-Herrschaft endete schließlich mit der Befreiung Ägyptens durch den ägyptischen König Ahmose I. Er vertrieb die Hyksos aus Ägypten und legte den Grundstein für das Neue Reich, das als eine der glanzvollsten Epochen der ägyptischen Geschichte gilt.

Das Neue Reich: Ruhm und Expansion

Das Neue Reich (1570-1070 v. Chr.) war eine der glanzvollsten Epochen in der Geschichte des alten Ägyptens. In dieser Zeit erlebte Ägypten eine beeindruckende Expansionsphase und eroberte neue Gebiete unter der Führung seiner mächtigen Pharaonen.

Die Kriege und Eroberungen des Neuen Reiches

Das Neue Reich zeichnete sich durch seine militärische Stärke aus und unternahm zahlreiche erfolgreiche Kriege und Eroberungen. Unter der Herrschaft von Pharaonen wie Thutmosis III., Amenhotep II. und Ramses II. wurden große Teile des Nahen Ostens und Nubien erobert und in das ägyptische Reich integriert.

Diese Eroberungen brachten nicht nur politische und wirtschaftliche Vorteile mit sich, sondern eröffneten auch neue Handelsrouten und sorgten für wachsenden Reichtum und Wohlstand in Ägypten.

Die ägyptische Armee war gut organisiert und verfügte über fortschrittliche Waffentechnologien und -strategien. Mit ihrer überlegenen Kriegsführung waren die ägyptischen Streitkräfte nahezu unbezwingbar und konnten die Feinde schnell besiegen und unterwerfen.

Die vielen erfolgreichen Kriege und Eroberungen des Neuen Reiches festigten Ägyptens Position als eine der mächtigsten Nationen im Nahen Osten und sorgten für einen langen Zeitraum relativen Friedens und Stabilität in der Region.

Die Herrschaft der Pharaoninnen

Eine bemerkenswerte Besonderheit des Neuen Reiches war die Herrschaft einiger herausragender weiblicher Pharaonen. Eine der bekanntesten Pharaoninnen war Hatschepsut, die von 1479 bis 1458 v. Chr. regierte.

Sie war eine geschickte Herrscherin und legte großen Wert auf Handel und wirtschaftliche Entwicklung. Aufgrund ihrer erfolgreichen Herrschaft und ihres Engagements für den Wohlstand Ägyptens wurde Hatschepsut zu einer der erfolgreichsten Pharaonen in der Geschichte des Landes.

 

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